Sascha & Susanne Stöckl

Sascha und ich sind ein langjähriges Superteam und machen so gut wie alles gemeinsam. Daher erfolgt auch unsere Vorstellung hier im altbewährten Doppelpack. Eine unserer herausragendsten Eigenschaften ist eine geradezu chamäleonartige Vielseitigkeit, die sich in bildnerischer und literarischer Form äußert. Das Bild nebenan zeigt uns beispielsweise bei einer Sprühaktion anlässlich der „Erhebung“ von Graz zur „City of Design“, als wir das Pflaster der Klosterwiesgasse in Graz mit gesprühten Kunstwerken, natürlich  ohne jegliche behördliche Erlaubnis, verziert haben. Mehr zu unserem bildnerischen Schaffen gibt es unter www.susaart.at.

Nun denn, beginnen wir mit Sascha als allererstem  Autor dieses jungen Verlags.

Sascha hat, wie ich, in Graz das Licht der Welt erblickt, allerdings war er 33 Jahre früher dran, nämlich anno 1933, am 6. Mai. Nach Abschluss der Mittelschule in Bregenz hat Sascha 1952 in Graz mit dem Jusstudium begonnen, aber wie es so mit uns Künstlern ist, hat sich bald seine schöpferische Ader bemerkbar gemacht und er hat mit dem Schreiben und auch Malen begonnen. Seine Bilder waren in Wien, München und auch Graz (wo er später auch mit mir zusammen ausgestellt hat) zu bewundern und es gab auch einen Preis für ein Theaterstück sowie zwei Buchveröffentlichungen. Saschas Umtriebigkeit und Erfindergeist hat sich auch in einer Reihe weiterer Büchern niedergeschlagen, die hier als Gesamt-Lebenswerk vorgestellt werden sollen.

Somit kommen wir zu mir. Auch ich bin, wie Sascha, in Graz geboren, allerdings – oh Wunder der Zahlenmagie - nicht 1933, sondern 1966, und zwar am 4. März. Als „g’standene“ Steirerin habe ich auch in Graz maturiert und Sprachen studiert. Meine„Brötchen“ verdiene ich als freiberufliche Übersetzerin für Englisch und Spanisch, aber auch ich bin zusätzlich künstlerisch tätig. Vor allem male ich Ölbilder, Landschaften (allerdings nicht nach der Natur!), aber auch Akte (natürlich männliche, für die weiblichen Akte ist Sascha zuständig!) und zeichne abstrakte Grafiken mit Tusche und bunten Farben. Sascha und ich haben uns in den späten Achtzigern im damaligen „Jazz“ in der Mondscheingasse (wir lieben beide gute Jazzmusik) oder im „Café Sud“ in der Hans Sachs Gasse kennengelernt, ein bekanntes In-Café, wo Sascha damals als Kellner gearbeitet hat. - Eine fantastische Zeit! Sascha ist als legendärer Barkeeper noch heute allen ein Begriff, die damals dabei waren. In diesen frühen Jahren habe ich malen – und auch schreiben – gelernt. Vor allem viele meiner Grafiken sind in dieser Zeit entstanden. Sie sind neben Ölbildern auf www.susaart.at zu sehen - und auch zu erwerben, wo sich auch viele andere interessante Informationen über uns finden. Den besten Eindruck gewinnt man allerdings bei einem Besuch in der Galerie Susaart gleich neben dem Harami Verlag in der Conrad von Hötzendorfatraße 55.